1969 - 2024
Gaststätte "Tambosi" am ZOB
im Nebenzimmer
Unsere Clubabende finden jeden
4. Montag im Monat statt
Beginn: 18 Uhr
Intressierte am Club und Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.
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Erfolg in Schwarz-Weiß
Clubleiter Reinhold Pflaum (r.) gratuliert Holger Schneider.
Foto: J. Beck
Jedes Jahr steht für die Mitglieder des Bamberger Film- und Videoclubs ein besonderer Termin an: Beim Wettbewerb im November stellen sich die Film-Autoren dem
Urteil der Jury und des Publikums. Dieses Mal reichten sechs Mitglieder insgesamt elf Filme ein.
Christian Schöfer eröffnete den Wettbewerb mit kurzen Reise-Impressionen „One week Iceland“ und „Sylt – Trauminsel im Norden“. Beide Filme zeigen die Schönheit der jeweiligen Inseln.
Als Vorgeschmack auf ein größeres Projekt präsentierte Schöfer außerdem den Trailer „Die Ralph Regus Story – mein unvollendeter Traum“, der sich um einen Tennisspieler
dreht. Mit „Freak City – the next Chapter“ griff Schöfer das Thema Basketball auf. Hier überzeugten schnelle Schnitte und prägnante Bilder. Einen Einblick in die Dreharbeiten bot „Behind the Pauli
aus Bamberg – Blick hinter die Kulissen“. Der Film thematisiert den Drehtag im Vorjahr rund um den langjährigen Begleiter des Musikers Peter Kraus.
Dominik Helmich zeigte gleich mehrere Werke. In „Kommissar Helmich“ schlüpft der Autor selbst in die Rolle eines Kriminalfahnders, der über fünfzehn Jahre aktiv war. Der Folgetitel „Kommissar Helmich
– der vielleicht allerletzte Fall“, gemeinsam mit Marc Baumann produziert, setzte dieses Konzept fort. Beide Filme erhielten einen dritten Preis von der Jury.
Noch ein Novum präsentierte Helmich mit „Tausend und noch ein Leben“. Der Beitrag entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde als erster KI-basierter Film im Klub gezeigt. Weiterhin
drehte Helmich zusammen mit Lukas Heppner den Reisefilm „Barcelona und Fuerteventura“.
Alexander Titz brachte mit „Compassion“ (Mitgefühl) ein besonderes Sozialprojekt auf die Leinwand. Der Film zeigt, wie Schüler des Egbert-Gymnasiums, Münsterschwarzach, gemeinsam mit jugendlichen
Strafgefangenen aus Ebrach ein Improvisationstheater entwickelten. Dafür vergab die Jury den zweiten Platz.
Holger Schneider sorgte für besondere Unterhaltung: Mit „Baby-Alarm“ griff er die Tradition alter Stummfilme auf. In Schwarz-Weiß drehte sich alles um ein vertauschtes Baby in Tragetasche und
Kinderwagen. Schneider erhielt dafür den ersten Platz. Clubvorstand Reinhold Pflaum blickte glücklich auf die Vielfalt und betonte: „Der Bamberger Film- und Videoclub kann mit seinen Filmen nun bei
den Landesfilmfestspielen in Unterföhring teilnehmen und Bamberg gebührend vertreten.“
Joseph Beck
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